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Utiseta: Begegne der Natur, ihren dies- und jenseitigen Bewohnern & Dir selbst


Schamanisches Trance-Trommeln im Schein von Großvater Sonne


Wann hast Du das letzte Mal wirklich achtsam in der Natur gesessen? Nicht, um Dich auszuruhen oder auf jemanden zu warten, sondern einfach nur, um da zu sein. Ohne Ablenkung. Ohne Ziel. Nur mit dem Wind, den Geräuschen des Waldes, dem Duft der Erde und dem, was sich in Deinem Inneren zeigen möchte.


Genau darum geht es beim Utiseta – einer alten nordischen Praxis, deren Name wörtlich „Draußen sitzen“ bedeutet. Was zunächst schlicht klingt, kann zu einer tiefen Erfahrung werden. Denn wer sich bewusst Zeit nimmt, die Natur mit allen Sinnen wahrzunehmen und innerlich still zu werden, entdeckt oft eine Ebene, die im Alltag leicht verloren geht.



Was ist ein Utiseta?


Die Natur schenkt und mit Opfergaben schenken wir zurück
Die Natur schenkt und mit Opfergaben schenken wir zurück

Historische Quellen berichten davon, dass Menschen im nordischen Kulturraum das bewusste Verweilen in der Natur nutzten, um Klarheit zu gewinnen, Visionen zu empfangen oder den Kontakt zur geistigen Welt zu suchen. Wie genau diese Praxis über Jahrhunderte hinweg ausgeübt wurde, lässt sich heute nicht mehr vollständig rekonstruieren. Vieles ging verloren oder wurde nur bruchstückhaft überliefert.


Gerade deshalb verstehe ich das heutige Utiseta nicht als historische Rekonstruktion, sondern als eine zeitgemäße, von nordischen Traditionen inspirierte Praxis. Im Mittelpunkt steht das bewusste Verweilen in der Natur – offen für das, was sich zeigen möchte, ohne etwas erzwingen zu wollen.


Im schamanischen Verständnis ist die Natur nicht bloß eine Kulisse, sondern ein lebendiger Raum voller Beziehungen. Jeder Baum, jeder Stein, jedes Gewässer und jedes Lebewesen besitzt seinen eigenen Platz im großen Gefüge des Lebens. Wer sich achtsam darauf einlässt, kann erleben, wie sich das Gefühl der Trennung langsam auflöst und einer tieferen Verbundenheit weicht.


Warum ein Utiseta in der Gruppe?


Geteiltes Wissen im Kreis unserer Jahreskreisgruppe zu Ostara 2026

Viele verbinden schamanische Naturerfahrungen mit dem Alleinsein. Tatsächlich hat auch das seinen Wert. Gleichzeitig kann ein gemeinsames Utiseta eine ganz eigene Qualität entfalten.


Wenn Menschen mit einer ähnlichen Absicht zusammenkommen, entsteht häufig ein besonderer Raum. Niemand muss etwas leisten oder erleben. Niemand muss von seinen Erfahrungen berichten. Jeder darf seinen ganz eigenen Weg gehen und wird dennoch von der Gemeinschaft getragen.


Diese Verbindung schafft oft Vertrauen, Sicherheit und Offenheit. Manche erleben intensive innere Bilder, andere finden vor allem Ruhe, neue Gedanken oder eine tiefe Entspannung. Alles darf sein – nichts muss geschehen.


Die Idee zu der für den September 2026 geplanten Veranstaltung entstand übrigens aus den Rückmeldungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer meiner Jahreskreisgruppen. Der Wunsch, einmal gemeinsam ein Utiseta zu erleben, hat mich sofort begeistert. Es verbindet unsere gemeinsame Reise durch den Jahreskreis noch unmittelbarer mit Mutter Erde und den Elementen.


Ein offener Kreis mit Raum für jeden Menschen


Altar im Kreis unserer Jahreskreisgruppe zu Ostara 2026

Mir ist wichtig, dass wenn ich ein Utiseta veranstalte, dass dies kein Seminar ist, bei dem jemand etwas leisten oder beweisen muss.


Wir begegnen uns in einem offenen Kreis, in dem jeder Mensch willkommen ist – unabhängig davon, ob Du bereits schamanische Erfahrungen gesammelt hast oder zum ersten Mal mit diesem Thema in Berührung kommst.


Du entscheidest selbst, wie tief Du Dich auf die Übungen einlassen möchtest. Es gibt kein Richtig oder Falsch und keine Erwartung, außergewöhnliche Erfahrungen machen zu müssen.


Ein respektvoller und wertschätzender Umgang miteinander bildet die Grundlage unserer gemeinsamen Zeit.


Eine Einführung in das schamanische Weltbild


Trance: Tiefe Versenkung in der- und mit der Natur

Bevor wir gemeinsam in die Praxis gehen, erhältst Du eine Einführung in grundlegende Aspekte des schamanischen Weltbildes.


Dabei geht es unter anderem um Fragen wie:

  • Was versteht der Schamanismus unter der Beseeltheit der Natur?

  • Welche Bedeutung haben die Elemente?

  • Was ist mit der geistigen Welt gemeint?

  • Wie können wir der Natur respektvoll begegnen?


Dabei vermittle ich keine Dogmen oder Wahrheiten, sondern lade Dich ein, verschiedene Perspektiven kennenzulernen und eigene Erfahrungen zu sammeln.


Achtsamkeit, Wahrnehmung und schamanische Trance


Utiseta: Ankommen bei Dir zu Hause

Ein wichtiger Bestandteil des Utiseta ist die bewusste Veränderung unserer Wahrnehmung.


Dafür nutzen wir verschiedene Methoden:

  • Zeiten völliger Stille

  • geführte Achtsamkeitsübungen

  • Wahrnehmungsübungen in der Natur

  • rhythmische Trommel, Maultrommel oder Rassel


Rhythmische Klänge begleiten schamanische Traditionen weltweit. Sie können dabei helfen, den Alltagsgeist etwas ruhiger werden zu lassen und die Aufmerksamkeit stärker nach innen oder auf die Natur auszurichten.


Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, spektakuläre Trancezustände zu erzeugen. Vielmehr schaffen die Übungen einen geschützten Rahmen, in dem Du Deine eigene Wahrnehmung vertiefen kannst.

Opfer- und Geschenkgaben – ein Ausdruck von Dankbarkeit


Die Natur schenkt und mit Opfergaben schenken wir zurück

In vielen traditionellen Kulturen ist es selbstverständlich, der Natur oder den geistigen Kräften nicht nur etwas zu nehmen, sondern auch etwas zurückzugeben.


Deshalb beschäftigen wir uns auch mit der Frage, welche Opfer- oder Geschenkgaben in schamanischen Traditionen verwendet werden und welche Haltung dahintersteht.


Dabei geht es nicht darum, die Natur zu „bezahlen“ oder Wesen zu besänftigen. Vielmehr können kleine Gaben Ausdruck von Dankbarkeit, Respekt und Gegenseitigkeit sein.


Gemeinsam sprechen wir darüber, welche Formen heute verantwortungsvoll möglich sind und worauf dabei geachtet werden sollte.


Das Feuerritual


Das Feuer: seit Jahrtausenden Mittelpunkt unserer Gemeinschaften

Den Abschluss unseres gemeinsamen Tages soll ein kleines Feuerritual bilden.


Seit Jahrtausenden begleitet Feuer die Menschen als Ort der Gemeinschaft, des Wandels und des Übergangs. Sein Licht wärmt, verbindet und schafft einen besonderen Raum für Rituale.

Im schamanischen Kontext kann das Feuer symbolisch dabei unterstützen, Belastendes loszulassen, Dankbarkeit auszudrücken oder eine bewusste Intention für den weiteren Weg zu setzen.


Eine Einladung, der Natur und Dir selbst neu zu begegnen


Schamanismus: Eine Einladung, der Natur und Dir selbst neu zu begegnen

Ein Utiseta verspricht keine Visionen und keine außergewöhnlichen Erlebnisse. Oft sind es gerade die leisen Momente, die lange nachwirken.


Vielleicht nimmst Du den Wind bewusster wahr als sonst. Vielleicht findest Du Antworten auf Fragen, die Dich schon länger begleiten. Vielleicht genießt Du einfach einige Stunden fernab von Hektik und ständiger Erreichbarkeit.


Wenn Du Dich nach einer entschleunigten Naturerfahrung sehnst und den schamanischen Blick auf die Welt kennenlernen möchtest, freue ich mich darauf, am 12.09.2026 einen besonderen Tag gemeinsam mit Dir zu verbringen.


Alle Informationen dazu, findest Du hier:

Utiseta: Begegne der Natur, ihren dies- und jenseitigen Bewohnern & Dir selbst
12. September 2026, 15:00–20:00 UhrHammer Park, Hamburg
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