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Lichter in der Dunkelzeit: Zwischen Samhain und Jul

Aktualisiert: vor 2 Tagen



Liebe Schwestern, liebe Brüder,

dieser Blogbeitrag wird wahrscheinlich der letzte in diesem Jahr sein. Der Kalender ist bis zum Jahresende schon reichlich gefüllt. Es gibt jedoch noch freie Termine bis zum 19.12.2025. Am 20.12.2025 findet dann die Gruppe zur Sonnenwende und der gemeinsame Übergang in die Rauhnächte statt (Infos ganz unten im Beitrag), mit der ich dann in ein paar Tage Urlaubszeit übergehe. Ich mache Urlaub vom 21.12.2025-04.01.2026. In diesem Zeitraum bin ich persönlich nicht erreichbar. Nutzt gern die Möglichkeit zur Online-Terminvereinbarung und für alle anderen Anliegen, schreibt mir eine E-Mail oder hinterlasst eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter. Ich melde mich dann im neuen Jahr.


Die Wochen zwischen Samhain und Jul gehören zu den stillsten und zugleich kraftvollsten des Jahres. Viele von uns empfinden diese Zeit als „dunkel“, denn die Tage sind in dieser am kürzesten, die Nächte werden zunehmend länger, und die Natur zieht sich ein Stück weit nach innen zurück.


Doch wer tiefer schaut, erkennt:

Die Dunkelzeit ist nicht leer.

Sie ist erfüllt von leisen Lichtern, inneren Bildern, Erinnerungen und der alten Verbindung zu den Ahnen.


Samhain, das Ahnenfest, markierte in alten keltischen Traditionen das Ende des alten Jahres und den Beginn des neuen. Es ist eine Zeit, in der die Grenze zwischen der sichtbaren Welt und der unsichtbaren Sphäre der Ahnen besonders durchlässig erschien.


Nicht als gruselige Geschichte, sondern als Moment ehrlicher Nähe: In den Familien wurde an die Menschen gedacht, die vor uns gingen. Manche stellten ihnen einen Platz am Tisch bereit, entzündeten Kerzen oder erzählten Geschichten über sie. Es war ein stiller Akt des Erinnerns und des Bewusstwerdens, dass wir ein Teil einer langen Linie sind. Diese Verbindung wirkt bis heute.


Auch hier im schamanischen Raum feierten wir gemeinsam das Samhain-Fest mit Geschichten und Erinnerungen durch Worte, Fotos und Erbstücke. In einem Ritual der Stille luden wir die Ahnen ein, sich uns mitzuteilen und durften Zeichen und Wunder erleben.


Auch zum gemeinsamen Abendessen wurde der Tisch für die Ahnen mitgedeckt. Herzlichen Dank für die herzerfüllende gemeinsame Zeit!


Samhain 2025 im schamanischen Raum

In den Wochen nach Samhain spüren viele Menschen eine innere Sensibilität, eine Bereitschaft zur Rückschau. Das hat nichts Morbides. Im Gegenteil: Wenn wir uns an unsere Wurzeln und auch an die Vergänglichkeit erinnern, entsteht eine Orientierung, die uns stärkt.


Die Ahnen sind kein Zentrum der Schwermut, sondern eine Art innerer Kompass.


Mit jedem Tag, der kürzer wird, nähern sich die Wintersonnenwende und die Jul-Festtage. Die längste Nacht bringt gleichzeitig das Versprechen: Von hier an wird das Licht zurückkehren.


Die Menschen entzündeten daher Feuer, Kerzen und Lichter, nicht nur um die Dunkelheit zu vertreiben, sondern um das erneute Erblühen zu begrüßen. Jul ist ein Fest der Wiederkehr, ein stilles Aufleuchten mitten im Winter.


Wenn man diese beiden Feste zusammen betrachtet, erkennt man eine schöne Bewegung: Samhain öffnet den Blick nach innen und zurück – zu unseren Wurzeln, zu unseren Ahnen, zu dem, was uns geformt hat. Jul führt nach vorne – zum Licht, zu neuen Wegen, zu der Kraft, die wieder wächst.


Dazwischen liegt die Dunkelzeit, die gar nicht dunkel ist, sondern voller kleiner, persönlicher Lichter. Diese Lichter sind Rituale, Gedanken, Erinnerungen, Kerzen, Gespräche, Momente der Ruhe. Sie zeigen uns, dass Stille nicht gleich Leere ist.


Es lohnt sich, diese Phase bewusst zu begehen. Die Natur gibt Dir einen Rhythmus vor, der Dich fast automatisch nach innen führt. Und wenn Du dort verweilst, findest Du Klarheit, Orientierung und manchmal eine leise Form von Frieden, die im Lärm des Sommers kaum hörbar wäre.

Am kraftvollsten entfaltet sich die Magie der Festtage in der Gemeinschaft. Das war damals so und ist heute so. Möchtest Du Teil der Gruppe zur Feier der Wintersonnenwende und dem Übergang in die Rauhnächte sein? Aktuell gibt es noch einen freien Platz.


Sonnenwendfeier im kleinen Kreis & gemeinsamer Übergang in die Rauhnächte
20. Dezember 2025, 12:00–17:00 UhrHamburg
Jetzt anmelden

Vielleicht bis bald?

Ich grüße Dich!


Thomas


PS:

Inzwischen sind schon alle Termine für die Jahreskreisfeste 2026 online und Du kannst Dich bereits jetzt anmelden! Schau mal hier:




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