Die acht Jahreskreisfeste – in Gemeinschaft durch das Rad des Lebens
- Thomas Börner

- 16. Jan.
- 4 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 5 Tagen

Liebe Weggefährtin, lieber Weggefährte,
wow, es ist bereits der 16. Januar! Selbst kann ich das kaum fassen, während ich mir darüber gewahr werde und diese Zeile schreibe. Die Weihnachtszeit, der Jahreswechsel und auch mein Urlaub liegen doch gefühlt erst wenige Augenblicke zurück. Und doch ist in diesem, noch jungen Jahr schon wieder so viel passiert.
Der Fliegenpilz-Kreis hatte seine Premiere am 02.01.2026 beim Treffpunkt Lokfelder Brücke in Barnitz, ich durfte zwei intensive Zeremonien erleben - die eine gebend und haltend, die andere empfangend - und die ersten beiden Kalenderwochen waren voller lebendiger Termine mit Euch hier im schamanischen Raum. Ich werde zu späterer Zeit noch hier im Blog über die Zeremonien berichten.
Jetzt aber erstmal zu Dir!
Wie war Dein Start ins neue Jahr?
Vielleicht geht es Dir selbst ebenso wie mir: Die Zeit fühlt sich manchmal gehetzt an. Übergänge verschwimmen. Vieles bleibt im schnelllebigen Moment unverdaut.
Mich holt da ein Gedanke direkt wieder ins Hier und Jetzt und schenkt mir Vorfreude auf das Kommende:
Die Jahreskreisfeste laden uns ein, regelmäßig innezuhalten!
Nicht theoretisch, sondern ganz konkret – im Körper, im Herzen, im Austausch mit anderen Menschen, der Natur und den Spirits.
Auch in diesem Jahr werde ich wieder meinen schamanischen Raum über das Jahr hinweg für kleine Gruppen von maximal vier Personen öffnen, um die acht Feste des Jahreskreises gemeinsam zu begehen.
Jedes Fest hat seine eigene Qualität. Und jedes berührt andere Themen in uns.
Was diese Gruppen besonders macht, sind nicht die Rituale oder der Wissens- und Erfahrungsaustausch allein, sondern unsere Gemeinschaft, die entsteht. Menschen, die sich ehrlich begegnen. Die zuhören. Die teilen. Eine(r) für Alle – Alle für eine(n).
Alle Termine und ausführlichen Informationen findest Du auf meiner Website unter dem Link Veranstaltungen.
Wenn Dich eines der Feste ruft, freue ich mich über Deine Anmeldung. Du kannst einzelne Feste besuchen oder mit mir und den jeweiligen Gruppen durchs ganze Jahresrad gehen. Für beides bist Du willkommen.
Das nächste Fest findet zur Lichtmess (Imbolc) am 31.01.2026 statt. Aktuell gibt es noch zwei freie Plätze in der Gruppe!
Was ist der Jahreskreis?
Der naturspirituelle Jahreskreis, neuheidnisch häufig angelehnt an keltische Traditionen, erzählt eine uralte Geschichte. Von Werden und Vergehen. Von Licht und Dunkel. Von Wachstum, Reife, Abschied und Neubeginn.
Wenn wir die acht Jahreskreisfeste bewusst begehen, beginnen wir, Zeit wieder zyklisch zu erleben – nicht als endlose To-do-Liste, sondern als lebendigen Prozess.
Wir hören auf, uns ständig „optimieren“ zu müssen, und fangen an, uns einzubetten: in die Natur, in Gemeinschaft, in einen größeren Zusammenhang.
Gerade in einer Welt, die immer schneller, lauter und fragmentierter wird, entsteht hier etwas Seltenes: Rhythmus. Tiefe. Sinn.

Welche Feste feiern wir?
Imbolc ~ Lichtmess ~ Aufbruch
Eine Zeit, um innezuhalten, Dich zu reinigen und Deine Wünsche und Ziele für das Jahr in kleiner, geschützter Gemeinschaft zu manifestieren.
Ostara ~ Frühlingstagundnachtgleiche ~ Wachstum
Gemeinsame Rituale, um Wachstum, Balance und neue Lebenskraft bewusst in Dir zu verankern.
Beltane ~ Walpurgis ~ Lebenskraft
Ein sinnliches Jahreskreisfest, das Dich einlädt, Lebensfreude, Verbindung und schöpferische Kraft in Gemeinschaft zu feiern.
Litha ~ Sommersonnenwende ~ Fülle
Gemeinsame Sonnenstunden, um Deine innere Fülle zu würdigen, Dich zu zeigen und Altes im Feuer der Transformation loszulassen.
Lughnasadh ~ Schnitterfest ~ Ernte
Rituale der Ernte, Dankbarkeit und Klarheit, bei denen Du prüfst, was Dich wirklich nährt – und was gehen darf.
Mabon ~ Herbsttagundnachtgleiche ~ Balance
Ein stiller, nährender Kreis, um innere Balance zu finden, Erfolge zu würdigen und Dich bewusst auf den Rückzug vorzubereiten.
Samhain ~ Ahnenfest ~ Abschied
Eine Schwellenzeit, in der wir gemeinsam Abschied nehmen, die Ahnen ehren und Raum für den neuen Jahreskreis öffnen.
Jul ~ Wintersonnenwende & die Rauhnächte ~ Neubeginn
Ein ritueller Übergang von der Sonnenwende in die Rauhnächte, um in der Stille das neue Licht und Deine inneren Visionen zu begrüßen.

Warum die Jahreskreisfeste in Gemeinschaft feiern?
Allein kann man viel erleben, reflektieren und erkennen. In Gemeinschaft geschieht oft mehr. Wir brauchen einander, um uns wieder an die Einheit zu erinnern, die der Große Geist inne hat, der sich gleichzeitig in alle Wesen geteilt hat. So meine schamanische Schau.
Wenn Menschen zusammenkommen, die sich auf denselben Moment im Jahresrad ausrichten, entsteht ein Feld, das trägt. Erfahrungen werden geteilt, Spiegel entstehen, innere Prozesse dürfen gesehen werden – ohne bewertet zu werden. Rituale werden dichter, echter, menschlicher.
Meine Arbeit mit den Jahreskreisfesten verbindet
schamanisches Weltverständnis,
rituelle Praxis,
Naturbezug,
und einen klaren, geerdeten Raum für persönliche Themen.
Kein Schauspiel. Keine Show. Sondern gelebte Erfahrung.

Mein Raum – bewusst klein, bewusst persönlich
Ich öffne meinen schamanischen Raum für maximal vier Menschen. Nicht, um exklusiv zu sein. Sondern, damit Tiefe möglich bleibt.
Hier ist Platz für
Deine Fragen,
Deine Themen,
Deine Sehnsucht nach Verbindung.
Ich begleite Dich therapeutisch achtsam durch die jeweilige Zeitqualität des Festes. Nicht mit Versprechen, sondern mit Präsenz, Erfahrung und einem klaren Rahmen.

Der Jahreskreis als Weg – nicht als Event
Viele Schwestern und Brüder berichten mir nach den Gruppen, dass sich nach einzelnen oder mehreren gemeinsamen Festen etwas verschiebt: Die Wahrnehmung wird feiner. Entscheidungen klarer. Übergänge bewusster. Das Leben fühlt sich weniger „zufällig“ an.
Nicht, weil etwas „gemacht“ wird – sondern weil Du Dich wieder erinnerst, Teil dieses Kreislaufs zu sein.
Du kannst einzelne Feste besuchen und Dich über das Jahr hinweg immer wieder einklinken.
Ebenso freue ich mich aber auch, wenn Du regelmäßig dabei bist!

Vielleicht bis bald?
Ich grüße Dich!
Thomas








