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Schamanische Trauungszeremonie ~ Ein Rückblick auf die Hochzeit von Julia & Sascha

Aktualisiert: vor 11 Stunden




Wenn eine Zeremonie nachklingt


Es gibt Feste, die enden in dem Moment, in dem die letzten Gäste nach Hause gehen. Die Stühle werden weggeräumt, der Saal ausgefegt und irgendwann kehrt der Alltag zurück.


Und dann gibt es Zeremonien, die bleiben. Man ertappt sich Tage später dabei, dass Gedanken wieder auftauchen, Bilder vor dem inneren Auge lebendig werden oder man sich fragt, warum einen ein einzelner Moment eigentlich so tief berührt hat.


Genau so geht es mir, wenn ich an 25. Juli 2026 zurückdenke. An die freie Trauung von Julia und Sascha.


Rund dreißig Menschen hatten sich im Heilgarten Hamburg versammelt – mitten im Altonaer Volkspark, umgeben von alten Bäumen, Vogelstimmen und dem leisen Rascheln der Blätter im Wind. In der Mitte des Platzes mein aufgebauter Altat und eine Feuerschale. Darum ein Kreis aus gemütlichen Decken, Sitzkissen und Bänken. Schmückende Blumen in wunderschönen Pastellfarben. Festlich gekleidete Herzmenschen, die alle mit angepackt haben, um diesen Ort für das Paar zu verzaubern, das diesen Nachmittag für uns alle initiiert hat: Julia und Sascha.



Schon beim Herrichten des Zeremonienplatzes verändert sich etwas in unser aller Energie. Gespräche wurden ruhiger. Blicke aufmerksamer. Die Zeit schien langsamer zu vergehen. Mit Spannung wurde der Einzug des Brautpaares erwartet. Niemand hat das geplant oder bewusst herbeigeführt. Es geschah einfach.


Und ich glaube, genau dafür gibt es Zeremonien. Nicht, um etwas Übernatürliches zu erschaffen. Sondern um einen Raum entstehen zu lassen, in dem wir das Wesentliche wieder wahrnehmen können.


Freie schamanische Trauungszeremonie: Einzug des Brautpaares

Während ich diesen Beitrag schreibe, denke ich nicht zuerst an das Feuer, das Julia und Sascha gemeinsam entzündet haben. Ich denke auch nicht an das Handfasting oder an die vielen sorgfältig vorbereiteten Rituale und Reden.


Ich denke zuerst an die Gesichter der Gäste.

Denn ehrlich gesagt wusste ich vorher nicht, wie dieser Nachmittag verlaufen würde.

Eine schamanische Trauungszeremonie ist für viele Menschen zunächst einmal etwas Unbekanntes. Manche verbinden damit geheimnisvolle Rituale. Andere denken an Esoterik oder stellen sich etwas vor, das mit ihrem eigenen Weltbild wenig zu tun hat.

Diese Gedanken kenne ich. Deshalb war es mir besonders wichtig, die Gäste genau dort abzuholen, wo sie standen und mit dem, was sie aus ihren Leben kennen.


Ich erinnere mich noch gut an einen Satz, den ich gleich zu Beginn gesagt habe:


"Ihr müsst heute nichts glauben, nichts verstehen und nichts leisten. Ihr seid einfach eingeladen, Euch auf diesen Moment einzulassen – so weit, wie es sich für Euch richtig anfühlt."


Im Nachhinein war genau das vielleicht einer der wichtigsten Sätze der ganzen Zeremonie. Zumindest schließe ich das aus den Gesprächen, welche ich mit den Gästen bei der Feier nach der Zeremonie führen durfte.


Schamanismus beginnt dort, wo wir bereit sind, einander offen zu begegnen. Nicht jeder Mensch muss die Welt so sehen wie ich. Nicht jeder Gast muss etwas mit Begriffen wie Großer Geist, Spirit oder Energiearbeit anfangen können. Das ist vollkommen in Ordnung.


Wenn jemand das Feuer einfach als schönes Symbol erlebt hat, war das ebenso richtig wie für denjenigen, der darin mehr gesehen hat. Wenn jemand die Anrufung der Himmelsrichtungen als poetischen Moment empfunden hat und ein anderer darin eine tiefe spirituelle Erfahrung gemacht hat, durfte beides nebeneinander bestehen.


Schon nach wenigen Minuten war zu spüren, dass sich etwas verändert hatte. Die anfängliche Neugier wich einer stillen Aufmerksamkeit. Menschen lächelten sich an. Einige schlossen während der Anrufungen der Kräfte kurz die Augen. Andere blickten aufmerksam in die Natur um uns herum, als wir gemeinsam die Himmelsrichtungen begrüßten. Niemand wirkte verlegen oder ausgeschlossen.


Es entstand etwas, das man nicht planen kann - selbst wenn man einlädt nicht!

Gemeinschaft.

Nicht, weil alle dieselbe Meinung hatten.

Sondern weil alle bereit waren, diesen einen Moment miteinander zu teilen.


Als ich später mit einigen Gästen sprach, hörte ich immer wieder ähnliche Sätze.

"Ich hatte überhaupt nicht erwartet, dass mich das so berührt."

Oder:

"Ich hätte gedacht, dass mir das vielleicht zu spirituell ist. Aber es war unglaublich stimmig."


Und genau darüber habe ich in den Tagen danach viel nachgedacht. Vielleicht sehnen wir uns heute gar nicht in erster Linie nach mehr Spiritualität. Vielleicht sehnen wir uns vielmehr nach Echtheit. Nach Momenten, die wir nicht konsumieren, sondern wirklich erleben. Nach Übergängen, die nicht einfach passieren, sondern bewusst begangen werden.


Vielleicht ist genau das der Grund, warum Rituale die Menschheit seit Jahrtausenden begleiten: Sie berühren etwas in uns, das niemals alt wird.



Eine Zeremonie entsteht in Begegnung


Viele stellen sich wahrscheinlich vor, dass man eine freie Traurede schreibt, ein paar schöne Worte findet und am Hochzeitstag einfach loslegt. Genau das wollte ich nicht.


Schon bei unserem ersten Kennenlernen war mir klar, dass Julia und Sascha keine Zeremonie wollten, die einfach nur „funktioniert“ oder eine starre Tradition abbildet. Sie wollten etwas, das wirklich ihre Geschichte erzählt. Mit allem, was dazugehört. Mit Leichtigkeit, Humor, Brüchen, Entwicklung und den Fragen, die das Leben manchmal stellt.


Also haben wir uns Zeit genommen.

Sehr viel Zeit.


Wir haben nicht nur darüber gesprochen, wie sie sich kennengelernt haben oder wer wann welchen Heiratsantrag gemacht hat – den es übrigens gar nicht gab. Wir haben über ihre Beziehung gesprochen. Über ihre Werte. Über das, was sie verbindet. Über das, was schwierig war. Über das, was sie voneinander gelernt haben. Und darüber, warum sie heute genau hier stehen.


Mich interessiert dabei nie nur, was passiert ist. Mich interessiert vor allem das Warum.

Warum bleibt ein Mensch?

Warum geht er wieder?

Warum entscheidet er sich später ganz bewusst zurückzukommen?

Wo verändert Liebe einen Menschen?

Und woran erkennt man eigentlich, dass aus zwei Einzelnen langsam ein gemeinsames „Wir“ entsteht?


Aus all diesen Gesprächen ist nach und nach die Zeremonie entstanden. Fast so, wie man gemeinsam ein Kunstwerk entstehen lässt. Ein Satz führte zum nächsten. Eine Erinnerung öffnete eine weitere. Manchmal entstand daraus eine Idee für ein Ritual. Manchmal eine Metapher für die Traurede. Und manchmal wurde auch einfach gelacht.


Genau diese Mischung war Julia und Sascha wichtig. Sie wollten keine perfekte Liebesgeschichte erzählen oder verkaufen. Denn die gibt es ohnehin nicht. Sie wollten ihren Lieben eine ehrliche Geschichte erzählen. Eine Geschichte, in der sichtbar wird, dass Liebe wachsen darf. Dass Menschen Fehler machen dürfen. Dass Entwicklung manchmal über Umwege geschieht. Und dass genau darin oft ihre größte Schönheit liegt.


So entstand Schritt für Schritt eine Zeremonie, die es vorher nicht gab und die es genauso auch nie wieder geben wird.


Jedes Ritual wurde eigens für die beiden ausgewählt oder gemeinsam entwickelt:

Die Anrufung der Himmelsrichtungen.

Das gemeinsame Entzünden des Feuers.

Die Segnung durch Familie und Freunde.

Das Handfasting.

Und natürlich die Traurede selbst.


Nichts davon war austauschbar. Alles hatte seinen Platz.


Das liebe ich an freien Übergangszeremonien! Es gibt keinen Ablauf, der erfüllt werden muss.

Es gibt nur die Aufgabe, einen Raum entstehen zu lassen, in dem Menschen sich selbst wiederfinden können.



Authentischer Schamanismus ohne Räucherstäbchen-Klischee


Schamanismus bedeutet nicht, Menschen von einer bestimmten religiösen oder spirituellen Weltsicht überzeugen zu wollen. Im Gegenteil. Für mich beschreibt er zunächst einmal eine Haltung gegenüber dem Leben.


Eine Haltung, in der die Welt nicht als leblos betrachtet wird, sondern als lebendige Gemeinschaft. Eine Gemeinschaft, zu der nicht nur wir Menschen gehören, sondern ebenso Tiere, Pflanzen, die Elemente, die Erde und der Himmel. Ob man das nun spirituell versteht oder einfach als Ausdruck tiefer Naturverbundenheit, spielt für die Zeremonie zunächst gar keine entscheidende Rolle.


Denn Rituale funktionieren oft auf einer viel ursprünglichere Ebene. Sie sprechen etwas in uns an, das älter ist als jede Religion und älter als jede Weltanschauung.


Seit Menschengedenken versammeln sich Menschen, wenn sich etwas Grundlegendes im Leben verändert.

Wenn ein Kind geboren wird.

Wenn junge Menschen erwachsen werden.

Wenn zwei Menschen sich verbinden.

Oder wenn ein Mensch diese Welt wieder verlässt.


Wir haben schon immer gespürt, dass solche Übergänge mehr brauchen als eine organisatorische Handlung. Sie brauchen Aufmerksamkeit. Gemeinschaft. Zeit. Und manchmal auch Symbole, die das ausdrücken können, wofür Worte allein nicht ausreichen.


Der schamanische Rahmen der Trauung war dabei kein Selbstzweck. Er war vielmehr eine Sprache aus Symbolen, Bildern und Ritualen, die dabei geholfen hat, das Unsichtbare für einen Moment sichtbar werden zu lassen.


Ich glaube, genau deshalb konnten sich auch Menschen darauf einlassen, die sich selbst vermutlich niemals als spirituell bezeichnen würden. Viele Gäste haben mir nach der Zeremonie erzählt, dass alles so natürlich wirkte und nichts aufgesetzt war. Für mich war das eines der schönsten Komplimente überhaupt. Denn genau so wünsche ich mir schamanische Arbeit: menschlich.


Eine Zeremonie, die alle mitgenommen hat


Nach der Begrüßung der Gäste und einer kurzen Einführung in das, was sie an diesem Tag erwarten würde, begann die eigentliche Zeremonie.


Nicht mit meiner Geschichte.

Sondern mit einer Einladung.


Der Einladung, für eine Weile aus dem Alltag herauszutreten und gemeinsam einen Raum zu betreten, in dem es nicht um Termine, Verpflichtungen oder Erwartungen geht, sondern um Begegnung: Mit sich selbst, miteinander und mit dem Leben.


Wir eröffneten den Kreis, indem wir gemeinsam die Himmelsrichtungen anriefen. Die Gäste drehten sich nacheinander nach Osten, Süden, Westen und Norden. Danach richteten wir unsere Aufmerksamkeit auf die Erde unter unseren Füßen, auf den Himmel über uns, auf die Ahnen und schließlich auf den Großen Geist – den Ursprung allen Lebens.


Mich hat total gefreut, dass alle Gäste ganz selbstverständlich und frei mitmachten. Und berührt hat mich, dass die Elemente sofort geantwortet haben: Mit der Eröffnung über die Achse des Ostens und dem Entzünden des Räucherwerks, wurde es augenblicklich windstill! Dadurch entstand schon in den ersten Minuten eine Ruhe und Aufmerksamkeit, die man kaum künstlich herstellen könnte.


Freie schamanische Trauungszeremonie: Anrufung der himmlischen Reiche

Anschließend erzählte ich die Geschichte von Julia und Sascha im Rahmen einer Traurede.


Dieser Punkt hat schon Wochen vorab die größte Nervosität in mir ausgelöst! Zwar haben ich schon etliche Zeremonien aller Art halten dürfen, aber noch nie eine Hochzeit in diesem großen Rahmen. Meinen eigenen Anspruch, wirklich echt rüberzubringen, wer Julia und Sascha sowie was ihr "Wir" sind, haben mich energetisiert und es eine Rede entstanden, die ebenso ernst wie auch lustig und liebevoll geworden ist. Schon am Anfang sah ich die ersten Tränen der Rührung beim Paar und auch den Gästen, was sämtliche Aufregung in mir löste.


Die Traurede war eine Erzählung darüber, wie zwei Menschen sich gefunden, sich verloren, wiedergefunden und schließlich ganz bewusst füreinander entschieden haben. Es gab Momente, in denen es ganz still wurde. Nicht, weil ich dramatisch erzählen wollte. Sondern weil Julia und Sascha den Mut hatten, mich zu bitten, ihre Geschichte ehrlich zu erzählen. Sie wollten keine perfekte Liebesgeschichte. Sie wollten ihre Geschichte. Mit all den Umwegen, Zweifeln und Entwicklungen, die letztlich dazu geführt haben, dass aus einem vorsichtigen Kennenlernen ein bewusstes gemeinsames „Wir“ geworden ist. Gerade diese Ehrlichkeit hat viele Menschen berührt.



Im Anschluss daran folgte das zentrale Ritual. Ich übergab den beiden jeweils eine Feuerfakel und damit die Energie von Feuer, Sonne und Leben. Nicht als etwas, dass sie von mir bekommen haben, sondern als etwas, dass durch mich zu ihnen fand.


Julia und Sascha entzündeten dann gemeinsam das Feuer, welches weit mehr als eine schöne Kulisse war.


Im Naturspirituellen steht das Feuer...

Für Wandlung.

Für Gemeinschaft.

Für Wärme.

Für Lebenskraft.

Und für die Liebe selbst.


Freie schamanische Trauungszeremonie: Gemeinsames Entzünden des Feuers durch das Brautpaar

Als die Flammen begannen zu tanzen, waren alle Gäste eingeladen, nacheinander an das Feuer zu treten. Jeder nahm etwas Weihrauch, Reis und Rosenblüten in die Hand. Nicht einfach, um sie ins Feuer zu werfen. Sondern verbunden mit einem persönlichen Wunsch, einem Segen oder einem guten Gedanken für Julia und Sascha.


Es wurde dabei nicht gesprochen. Ich begleitete diesen Teil der Zeremonie mit der schamanischen Trommel. Nur der gleichmäßige Herzschlag von Mutter Erde, das Knistern des Feuers und die Schritte der Menschen waren zu hören.


Es entstand eine Atmosphäre, die ich nur schwer beschreiben kann. Still. Würdevoll.

Und gleichzeitig voller Leben. Man konnte förmlich spüren, dass die Gäste nicht nur Zuschauer waren. Sie wurden selbst Teil der Zeremonie.



Erst nachdem dieses gemeinsame Feld entstanden war, folgte das Handfasting.


Ein sehr altes Ritual, bei dem die Hände des Paares mit einem Band verbunden werden. Für mich ist dieses Band kein Symbol dafür, dass zwei Menschen aneinander gebunden werden. Ganz im Gegenteil. Es erinnert daran, dass Verbundenheit immer eine freiwillige Entscheidung ist. Dass Liebe nicht festhält.


Nachdem Julia und Sascha ihren gemeinsamen Knoten geschlossen hatten, durfte sich all das entladen, was die Gäste während der Zeremonie bewegt hatte. Es wurde geklatscht. Gejubelt. Gelacht. Seifenblasen tanzten durch die Luft. Erneut erklang die Trommel. Und nicht wenige hatten Tränen in den Augen.


Genau so hatte ich mir diesen Moment gewünscht: Voller Leben.




Warum Übergangszeremonien heute wichtiger sind als je zuvor


Schon bei der Vorbereitung der Trauung dachte ich immer wieder an eine Frage:

Warum berühren uns Zeremonien eigentlich so tief?


Vielleicht gerade deshalb, weil wir in einer Zeit leben, in der fast alles schneller geworden ist: Wir organisieren und planen. Wir unterschreiben Verträge. Wir klicken auf „Bestätigen“.


Aber wir nehmen uns immer seltener bewusst Zeit, einen Lebensübergang wirklich zu erleben. Dabei hat sich etwas im Menschen über Jahrtausende überhaupt nicht verändert.


Wir sehnen uns danach, bedeutsame Momente wirklich bewusst in unser Buch des Lebens einzuschreiben:


Ein Kind wird geboren.

Ein junger Mensch wird erwachsen.

Zwei Menschen entscheiden sich füreinander.

Ein geliebter Mensch verlässt diese Welt.


All das sind Schwellen. Übergänge. Und Übergänge haben seit Menschengedenken Rituale hervorgebracht.


Ich glaube nicht, dass unsere Vorfahren abergläubischer waren als wir. Eher haben sie verstanden, dass die Seele oft mehr Zeit braucht als der Verstand.


Ein Ritual macht etwas sichtbar, das vorher nur als Gefühl vorhanden war. Es gibt einem Augenblick Gewicht. Es hilft uns, einen alten Lebensabschnitt bewusst zu verabschieden und einen neuen willkommen zu heißen.


In meiner Arbeit als Schamane begleite ich Menschen immer wieder an solchen Schwellen ihres Lebens. Und so unterschiedlich diese Zeremonien auch sind – sie alle haben etwas gemeinsam: Sie schaffen einen Raum zum Innehalten. Einen Raum, in dem Gefühle ihren Platz haben. Einen Raum, in dem Gemeinschaft entsteht. Und einen Raum, in dem sichtbar werden darf, was im Alltag oft verborgen bleibt.


Genau deshalb empfinde ich Übergangszeremonien heute nicht als etwas Romantisches oder Nostalgisches. Ich glaube, sie sind aktueller denn je! Weil vieles funktional geworden ist. Und weil wir Gefahr laufen, die wirklich bedeutsamen Momente unseres Lebens einfach zwischen Kalenderterminen und To-do-Listen zu verlieren.


Eine Zeremonie verändert nicht das Leben. Aber sie kann verändern, wie wir einen Moment in unserem Leben erinnern. Und manchmal verändert genau das erstaunlich viel.


Wenn ich an Julia und Sascha zurückdenke, dann erinnere ich mich deshalb zuerst an die Atmosphäre. An das Gefühl, dass an diesem Nachmittag alle Anwesenden wirklich da waren. Dass niemand einfach Zuschauer geblieben ist. Dass aus Familie, Freunden und Wegbegleitern für einige Stunden eine Gemeinschaft geworden ist.


Und genau das wünsche ich jedem Menschen, der an einer wichtigen Schwelle seines Lebens steht. Dass dieser Übergang nicht einfach vorbeigeht. Sondern bewusst erlebt werden darf. Mit Menschen, die ihn mittragen. Mit Ritualen, die ihm Ausdruck verleihen. Und mit einer Zeremonie, die sich nicht nach einer Vorlage anfühlt – sondern nach dem eigenen Leben.


Freie schamanische Trauungszeremonie

Liebe Julia, lieber Sascha,


ich danke Euch von Herzen für Euer Vertrauen und dass ich die Energien Eures besonderen Tages in Worte und Rituale übersetzen durfte! Es segne Euch die Liebe. Heute. Morgen. Und Allezeit.



Auch Dein Buch des Lebens verdient besondere Momente


Es gibt einen großen Unterschied zwischen einer Feier und einer Zeremonie:

Eine Feier kann wunderschön sein.

Eine Zeremonie darf darüber hinaus etwas in uns berühren.

Sie schenkt einem Lebensübergang einen bewussten Anfang.

Einen Moment, den wir nicht nur erinnern, sondern wirklich erlebt haben.


Genau deshalb begleite ich Menschen so gern an den Schwellen ihres Lebens.

Nicht nur bei einer freien Trauung oder einem Handfasting.

Sondern überall dort, wo etwas Neues beginnt oder etwas Altes in Würde verabschiedet werden möchte.


Bei einer Geburt oder einem Willkommensfest.

Beim Übergang eines jungen Menschen ins Erwachsenenleben.

Bei einer Segnungszeremonie.

Oder wenn es Zeit ist, von einem geliebten Menschen Abschied zu nehmen.


Jeder dieser Übergänge erzählt eine eigene Geschichte.

Und genau deshalb glaube ich auch nicht an Zeremonien „von der Stange“.


Jeder Mensch ist anders.

Jede Familie.

Jedes Paar.

Jedes Leben.


Warum sollte ausgerechnet die Zeremonie für all das immer gleich aussehen?


Wenn Ihr Euch eine freie Trauung oder eine andere Übergangszeremonie wünscht, die wirklich zu Euch passt, dann freue ich mich darauf, Euch kennenzulernen.


Ich verkaufe Euch keine fertigen Konzepte, sondern möchte mich Euch gemeinsam herausfinden, welche Geschichte erzählt werden möchte und wie.

Welche Rituale zu Euch gehören.

Und welche Form Euer ganz persönlicher Übergang bekommen darf.




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